Reining

Reining

Reining ist eine Dressur im Western-Reitstil, die im Galopp geritten wird. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur zu einer sportlichen Kunstform umgesetzt wurde: schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stops (Sliding Stops), Hinterhandwendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten. Die aufgezählten Elemente wiederholen sich in jeder Prüfung, sind jedoch unterschiedlich angeordnet. Es gibt zehn Pattern (Aufgaben), die im Regelbuch festgehalten sind und auf jedem Turnier je nach Klasse ausgeschrieben werden. Reining erinnert durch die Reitweise an die Herkunft dieses Reitsports; so ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen sowie durch die Stimme. (entnommen der Broschüre der NRHA).
Das Reining gehört zu den anspruchvollsten Disziplinen des Westernreitens und wurde erstmals bei den Weltreiterspielen 2002 in das Programm aufgenommen.
Bei der "Freestyle Reining" stellen sich die Reiter mit einer selbsterdachten künstlerisch gestalteten Reining-Aufgabe mit Musik vor.


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